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Und wo wir grade bei der GEMA und Smartphones sind: Seit Januar 2011 erhält die GEMA bis zu 36€ Urheberrechtsabgabe pro verkauftem Smartphone in Deutschland.

Im Einzelnen zahlt man 36 Euro für jedes Smartphone ab einer internen Speichergröße von 8 GB. Für Geräte mit weniger Speicher zahlt man nur 16 Euro, Handys ohne Touchscreen werden mit 12 Euro belastet.

Setzt man diese Abgaben in Relation zu der Zahl von 11,8 Millionen verkauften Smartphones in Deutschland im Jahr 2011, kommt dabei ein erquickendes Sümmchen raus.

Smartphone-Abgabe: 36 Euro für jedes Gerät gehen an GEMA und Co. – androidnext.de

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5 Wege, um die Youtube Video-Sperre zu umgehen

Etwas über ein Jahr ist es her, da schrieb ich eine kleine Anleitung, wie sich die Videosperre auf Youtube umgehen lässt. Grund der Sperren ist übrigens ein Streit zwischen Youtube und der GEMA. Inzwischen ist etwas Zeit vergangen und es … Weiterlesen

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Blickt noch jemand durch, gegen wen Apple grade wieder mal wegen Patentverletzungen klagt? Ich auch nicht. Aber hier gibt es eine Infografik, die den Streit zwischen den einzelnen Firmen um die Patente darstellt. Der Stand der Infografik ist Januar 2012.

Es ist schön zu erkennen, wie obskur das ganze Thema ausgeartet ist und irgendwie jeder Ärger mit Apple zu haben scheint.

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Weil die Themen beim letzten (oder ersten) etwas durcheinander gewählt waren, versuche ich ab jetzt, immer Links zu einem Hauptthema zusammenzufassen. Diesmal geht es um Überwachung und Verschlüsselung.

Ein Mann klagte gegen die kanadische Polizei, weil diese ihn wegen einer zweideutigen motivierenden SMS unter Terrorverdacht stellten und die Folgen verheerend waren.

Zwar wurde der Vorfall schnell als ein Missverständnis aufgeklärt, nichtsdestotrotz hat die Angelegenheit nun ernste Folgen für den Kanadier. Denn trotz des Fehlers der Ermittlungsbehörden wird Allami die Ausstellung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung verwehrt, da er nun polizeilich bekannt ist. Für spätere Bewerbung oder ähnliche Angelegenheiten kann dies negative Folgen nach sich ziehen. Der Familienvater fordert in seiner Kage nun die Bereinigung seines Registereintrages sowie eine Schadensersatzzahlung in Höhe von 100.000 Dollar.

Kanadier musste wegen zweideutiger SMS in Untersuchungshaft – gulli.com

Verschlüsselte SMS hätten den Mann eventuell vor dem Abhören und dessen Folgen bewahren können. Jedoch hat der FBI ein Flyer herausgegeben, in dem Anonymisierungsdienste, Proxies und Verschlüsselung als Indiz für terroristische Aktivitäten aufgelistet werden.

Neben dem Versuch, die eigene Privatsphäre durch technische Mittel zu schützen, wird auch das Interesse für bestimmte Inhalte – etwa Informationen über “militärische Taktiken” oder “revolutionäre Literatur” – als potentielles Zeichen terroristischer Aktivitäten gewertet.

Die ‘Potentiellen Indikatoren für terroristische Aktivitäten’, die im Flyer aufgeführt sind, dürfen nicht alleine als Zeichen terroristischer Aktivität gewertet werden und das Dokument weist darauf hin, dass ‘nur die Tatsache, dass Sprache, Aktionen, Ansichten, Erscheinungsbild oder Lebensstil einer Person anders sind, nicht bedeutet, dass er oder sie verdächtig ist.’

FBI-Flyer: Anonymität und Verschlüsselung verdächtig? – gulli.com

Wird dennoch eine Verschlüsselung, zB. der Festplatte, eingesetzt, bleibt die Frage, inwieweit man das Passwort in Falle einer Verhaftung herausgeben muss. In den USA kam man zu der Feststellung, dass die Herausgabe nicht dem fünften Verfassungszusatz widerspricht, der festlegt, dass sich niemand vor Gericht selbst belasten muss. Aber was passiert, wenn man das Passwort vergisst? Geklärt wird es leider nicht, weil die Behörden vorher an das Passwort gelangt sind.

Krypto-Urteil: Hat die Verdächtige das Passwort vergessen? – gulli.com

Und wo wir grade bei Überwachung sind: Manchmal bekommt man schon Lust, das Kennzeichen des eigenen PKW zu demontieren, wenn man liest, dass wir in Deutschland bereits eine “Vorratsdatenspeicherung von PKW” haben.

Das “Forschungsprojekt” Public Intelligence hat einen 184-Seiten starken Bericht und eine Präsentation (beide PDF) veröffentlicht, welche die polizeilichen Maßnahmen “Verkehrsdatenabfrage, Mobilfunkortung, Kennzeichenfahndung” im Auftrag des Landtag Brandenburg untersuchen. [...]

In den Dokumenten wird ausgeführt, wie mit einer Kamera (beispielsweise an Brücken oder auch in Autos) Fotos aller vorbeifahrenden Autos geschossen werden. Eine Software extrahiert aus den Bildern die Kfz-Kennzeichen. Diese können dann mit einer Blacklist abgeglichen werden, zum Beispiel einer Fahndungsliste gestohlener Fahrzeuge.

“Automatische Kennzeichenfahndung”: Vorratsdatenspeicherung jetzt auch von Autos – netzpolitik.org

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Hier noch eine schöne Infografik zum Thema “Heuchelei in Hollywood”. Leider darf sie nicht verändert werden, sonst hätte ich vorgeschlagen, dass sie mal jemand ins Deutsche übersetzt.

via netzpolitik.org, thanks!

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Immer wieder fallen mir im Netz Kleinigkeiten auf, die ich für meinen Blog erwähnenswert finde, aber die dann aus Zeitmangel meinerseits einfach nur als Entwurf im Backend oder als Notiz im Feedreader dahin vegetieren. Mit der Artikel-Serie “Da war noch was” möchte ich etwa vier oder fünf dieser Fundstücke in unregelmäßigen Abständen gebündelt raushauen. Diese sind dann vielleicht nicht mehr so ganz aktuell, aber sicherlich irgendwann wieder von Interesse.

Von daher geht es hier dann mal los:

Simon Wüthrich von neuerdings.com machte sich Gedanken, warum Apples Siri eigentlich witzige Antworten gibt und was eigentlich mit den eventuell privaten oder intimen Informationen passiert.

Weil Siri dazu lernen soll/muss, wird die Kommunikation auf einen Server übertragen. Ich weiß nicht, wer private Dinge mit diesem Programm austauschen wird, aber für mich gibt es da erst mal Bedenken, dass hier private Daten verschickt und analysiert werden.

Eine Frage der Lernkurve: Warum Apples Siri witzige Antworten gibt – neuerdings.com

Andre Meister stellt auf netzpolitik.org eine Android App vor, mit der SMS-Nachrichten verschlüsselt versendet werden können.

Bereits in der Vergangenheit gab es Techniken, Mobiltelefonie zu verschlüsseln. Diese waren jedoch entweder kompliziert oder teuer. Kostenlos und einfach ist die Android-App TextSecure. Dieses Programm kann SMS verschlüsselt über das Netz verschicken und speichert alle Nachrichten verschlüsselt auf dem Gerät.

TextSecure: SMS verschlüsseln mit Android – netzpolitik.org

Gulli.com berichtete über den Dinenst Identified, eine Berufssuchmaschine, die teilnehmende Facebook-Nutzer mit einem Wert zwischen 0 und 100 bewertet und das Scoring von den offengelegten Daten abhängig macht.

Wollen Unternehmen ihre Bewerber aus dem Datenpool auswählen, müssen sie dafür eine Gebühr entrichten. Die Benutzer hingegen bezahlen – ähnlich wie bei Facebook selbst – “nur” mit ihren Daten. Wer auf der Webseite sehen will, was Teilnehmer und Unternehmen mithilfe von “Identified” über einen herausgefunden haben, muss ebenfalls seine Daten freigeben. Das war auch der Grund, warum wir auf einen Testlauf mit unserem realen Facebook-Account freiwillig verzichtet haben.

Identified hilft in den USA alle Bewerber zu durchleuchten – gulli.com

Und im Lawblog berichtet ein Leser von seinen Erfahrungen mit der Bundespolizei.

Danach betrachtete er meinen Laptop, klappte ihn auf und schaltete ihn an. Wohl vom angezeigten “Enter passphrase: ” überfordert klappte er ihn auch gleich wieder zu. Darauf befahl er mir, mich komplett auszuziehen. Wenig beeindruckt fragte ich zunächst warum ich das tun sollte. Darauf sagte der Jüngere: “Verdacht auf BtM”. Als ich nach den Grund für den Verdacht fragte, meinte der Ältere nur: “Steht so in der StPO”. Darauf der Jüngere: “Entweder Sie ziehen sich aus. Oder es gibt eine Anzeige auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.”

“Verdacht auf BtM” – lawblog.de

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ARD-Doku zur Lebensmittelverschwendung

Weil das Thema Lebensmittel-Verschwendung (im Moment) wieder aktuell geworden ist, wollte ich auf Doku verweisen, die der ARD im Oktober 2010 produziert hat:

Frisch auf den Müll: Wie Lebensmittel verschwendet werden.

Die Doku gibt es als Stream bei Vimeo.

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NRW-Landtagswahlen am 13. Mai 2012

Der NRW Landtag hat sich am 14.03.2012 kurzerhand aufgelöst, nachdem er sich nicht über den Haushaltsplan einig werden konnte. Die Neuwahlen finden jetzt am 13.05.2012 statt.

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Frontal gegen Christen: Das Buch zum Fall Wilfried Plock

Beim Lichtzeichen-Verlag gibt es jetzt auch ein kleines Buch zum Thema Wilfried Plock und Medienhetze. Es heißt “Frontal gegen Christen – Medienhetze und der »Fall« Plock” und beschäftigt sich, wie der Titel bereits verrät, mit der Manipulation der Medien in … Weiterlesen